Pfosten


Pfosten
In einer Reihe von niederdeutschen Redensarten steht der Ständerpfosten des niederdeutschen Hausgerüstes als pars pro toto für das ganze Hauswesen, z.B. ›Dat Hus steiht up papierne Pöste‹, das Anwesen ist verschuldet; ›dat sitt dao in de Pöste‹, das liegt da in der Familie.
   Neuere Redensarten beziehen sich auf das Tor beim Fußballspiel: Zwischen den Pfosten stehen: Torwart sein; An den Pfosten spielen: den Sieg nur knapp verfehlen
• J. SCHEPERS: Das Bauernhaus in Nordwestdeutschland (Münster/Westfalen o.J.), S. 54.

Das Wörterbuch der Idiome. 2013.